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Archiv der Jugendkulturen e.V.
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Archiv der Rave- und Clubkultur

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Ein Projekt des Berliner Archiv der Jugendkulturen e.V. und des Lehrstuhls für Allgemeine Soziologie an der Technischen Universität Dortmund.


Pünktlich zum 20. Jubiläum der Love Parade startet Sean Nye vom Berliner Archiv der Jugendkulturen e.V. gemeinsam mit dem Techno-Archiv von Prof. Dr. Ronald Hitzler in Dortmund eine Initiative, um im Jahr 2009 die Sammlung zum Thema zu erweitern und in der Hauptstadt zu zentralisieren.

Die Rave-Bewegung existiert seit mehr als zwei Jahrzehnten und ist längst aus dem subkulturellen Schatten der Keller- und Warehouse-Raves herausgetreten und zu einem globalen Phänomen geworden. Obwohl ihre spannende Geschichte immer komplexer wird, existiert immer noch kein zentrales Archiv, das die Entwicklung und die Geschichte der Szene dokumentiert und bewahrt. Ziel des Archivs ist es, eine wissenschaftliche Grundlage zur Erforschung der Rave-und-Clubszene zu bieten und eine Anlauf- und Informationsstelle für ForscherInnen, JournalistInnen, MusikerInnen, Fans und andere Interessierte darzustellen. Dabei soll der Fokus nicht nur auf Techno als populärste Stilrichtung der elektronischen Musik liegen, sondern die gesamte Vielfalt der elektronischen Tanz-Musik mit ihren zahlreichen Spielarten und Genres zusammengetragen werden: House, Trance, Drum & Bass, Electro, Gabber, IDM, Industrial, EBM, Goa und vieles mehr.

Die Sammlung enthält bereits über 3.000 Szene-Zeitschriften und Fanzines (z. B. Partysan, Frontpage, De:bug, Groove, Raveline, etc.), Tausende Artikel aus Zeitschriften, Zeitungen und anderen Printmedien, wissenschaftliche Arbeiten, Bücher und mehrere tausend Flyer, Poster und andere Objekte aus der Szene. Das Archiv hat sich zum Ziel gesetzt, die Sammlung mit Hilfe von Labels, Szeneaktivisten und Fans deutlich zu erweitern. Diese sind dazu aufgerufen, durch Geld- und Sachspenden den Aufbau des Archivs aktiv mit zu gestalten.