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Ton Steine Scherben
Wir, die lebenden Musiker der Band TON STEINE SCHERBEN, fühlen uns der Arbeit des Archiv der Jugendkulturen verbunden. Wir haben uns mit unserer Musik und unseren Texten immer als Teil einer aufsässigen, kritischen und aktuellen Jugendkultur verstanden, die ihre Träume hat, ihre Wünsche ernst nimmt und sich dafür einsetzt.
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Rafik Schami
Mich wundert es, dass Politiker immer wieder, vor allem nach Amokläufen, Asche über ihre Häupter streuen und beschließen, Gremien und Experten zusammenzurufen, um diese Katastrophe, die moderne Gesellschaften heimsucht, zu analysieren und kluge Sätze und Vorsätze zu fassen.
Dieses Verhalten wundert mich an sich nicht. Aber mich wundert, mit welcher Systematik dieselben Politiker gute Initiativen übersehen, totschweigen und damit verhindern, dass diese Initiativen der Jugend zugute kommen.
Jürgen Trittin, MdB
Mit dem Archiv der Jugendkulturen e. V. hat die Bundestagsfraktion in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet. Die schwierige finanzielle Situation des Archivs haben wir deshalb mit Sorge zur Kenntnis genommen.
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Eike Bohlken
Ich bin erst vor kurzem durch einen Zeitungsartikel auf das Archiv der Jugendkulturen aufmerksam geworden und bin in mehrfacher Hinsicht begeistert:
Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer
Verluste vermeiden.
Das Archiv der Jugendkulturen muss erhalten bleiben – und es hilft auch keine Digitalisierung als Archiv.
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Stephan Weidner
Es war schon immer bequemer, den Zeigefinger zu heben – oder gleich damit auf jemanden zu zeigen – als auch nur ein Mindestmaß an Empathie für das für einen selbst fremd oder unzugänglich Wirkende aufzubringen.
Neue Gesellschaft für Psychologie (NGfP)
Das 1998 gegründete Archiv der Jugendkulturen e.V. mit seiner umfassenden Sammlung von Text-, Bild- und Videomaterialien ist eine für Berlin und für die Wissenschaften und die an Jugendfragen interessierte Öffentlichkeit unverzichtbare Institution, die bundesweit bekannt ist, vielfältige Kooperationen eröffnet und die Zusammenarbeit von Forschung und Praxis fördert.
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Ted Gaier
Wo sind eigentlich die Grenzen zwischen Jugend-, Pop- und Gegenwartskultur? Alles, was einen in der Teenagerzeit angetrieben hat, findet sich ein Leben lang in unserem Kultur- und Politikverständnis wieder.
Prof. Dr. Kaspar Maase
Das Archiv der Jugendkulturen muss weiter existieren, weil dieses Land sonst erheblich ärmer wird.
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Monika Lazar
Das Archiv der Jugendkulturen wird gebraucht!
Authentisch und ohne erhobenen Zeigefinger gelingt es dem Archiv, Jugendkulturen in ihrer ganzen Bandbreite abzubilden und vorzustellen. Wer mehr über jugendliche Kulturen erfahren möchte, findet bei dieser Informationsstelle jede Menge interessantes Material.
Jan Delay
Jeder möchte sich mit 60 gerne mal an seine Jugend erinnern. Und wenn man nicht gerade Hoeneß heißt, auch an seine Jugendkultur. Dafür braucht es ein Archiv!
Dr. Martin Goldstein aka "Dr. Jochen Sommer"
Im Duden kein Wort für Jugendforschung zu finden.
Unsere schöpferisch herausfordernde Jugend muss sich selbst Ideale und Idole schaffen, solange die der Zivilgesellschaft versagen oder nicht verlocken.
Heutige Jugendkulturen zu verstehen hat mir am meisten Klaus Farins Buch „Über die Jugend und andere Krankheiten“ geholfen.
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Thorsten Seif
"We are Mods, we are Mods, we are we are we are Mods", "If the Kids are united ...", "Fight the Power" ...; Jugendkultur, egal ob Punk, Pop, Techno, Rap, Rock´n´Roll, Beat ... ist die Sozialisation eines jeden Menschen.
Prof. Monika Grütters, MdB
Gegründet durch private Initiative ist das Archiv der Jugendkulturen mittlerweile eine etablierte und beliebte Einrichtung für das Studium jugendlicher Lebensweisen und Überzeugungen.
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The Stattmatratzen
Um ein eigenständiger Mensch zu werden, muss ein Jugendlicher sich nach und nach von seinen Eltern abkapseln und sich neue Bezugsgruppen suchen. Er braucht eine Gegen- oder Subkultur zu der seiner Eltern.
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Deutsche Gesellschaft für Soziologie
Das Archiv der Jugendkulturen e.V. umfasst Sammlungen von Artefakten (insbesondere Text-, Bild- und Videomaterialien) aller Jugendkulturen in Deutschland seit den 1950er Jahren. Dieses weltweit einmalige Archiv wurde ohne Grundfinanzierung und ohne laufende Förderung aus öffentlichen Händen seit der zweiten Hälfte der 1990er Jahre auf- und seither ständig ausgebaut.
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Prof. Dr. Günter Mey
Als ich meine erste Arbeit zu Jugendkultur schrieb, habe ich mir selbst viele Dokumente, Materialien & Publikationen an verschiedenen Orten zusammensuchen müssen.
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Werner Kließ, Autor
Das Archiv der Jugendkulturen ist eine der besten und vernünftigsten Einrichtungen, die ich kenne. Neulich recherchierte ich zum Thema Skinheads. Im Netz und in Pressearchiven fand ich unzählige Hinweise, allesamt geprägt durch den Zusammenhang „Glatzen-Schläger-Rechte“.
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Prof. Dr. Gerd Koch

Wenn ich das Stichwort "Archiv der Jugendkulturen" höre oder lese oder besser: Wenn ich an die so kompetente Arbeit eben dieses Archivs in der Berliner Fidicinstraße denke, dann gestatte ich mir seit einiger Zeit diese gedanklichen Assoziationen:
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Rainer Deimel
Die Nachricht, das Archiv der Jugendkulturen könne womöglich demnächst schließen, hat mich mobilisiert. Dies darf nicht passieren! Daher kam mir spontan der Gedanke, mich mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu engagieren.
Harald Gröhler
Jugend wird in unserm Land immer mehr als Risikofaktor gesehen. Dazu aber gibt es einiges zu sagen. Eine solche unglaublich vereinseitigende Sicht resultiert in erster Linie daraus, dass das Sicherheitsbedürfnis des Erwachsenen seit mehreren Jahrzehnten überzogen ist. Es wird überbewertet.
Prof. Dr. Ronald Hitzler
Ohne das auf eine beispiellose private Initiative von Klaus Farin hin in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre gegründete Berliner Archiv der Jugendkulturen ist nicht nur die außerwissenschaftliche, sondern ebenso die wissenschaftliche Erforschung von mit dem Attribut „jugendlich“ konnotierten bzw. konnotierbaren Kulturen heutzutage nicht mehr denkbar.
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Barbara Budrich
Ein Archiv der Jugendkulturen – wenn man das Interview mit Klaus Farin auf der Website anschaut, dann wird sofort klar, wie wichtig diese Einrichtung ist! In unserer schnellen Zeit, in der Nachrichten im Monatsrhythmus in Vergessenheit geraten, wie fragil ist da unser Wissen um das Alltägliche!
Prof. Dr. Melanie Groß, Kiel
Das Berliner Archiv der Jugendkulturen ist einmalig in Deutschland. An keinem anderen Ort wird ein solcher Fundus an Fanzines, Zeitschriften, Fachbüchern, Diplomarbeiten zum Thema Jugendkulturen gesammelt und Interessierten zugänglich gemacht. Den Ausdrucksformen Jugendlicher wird hier ein institutioneller Ort geboten, an dem die Vielfalt, Kreativität und Komplexität jugendlicher Artikulationsweisen sichtbar wird.
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Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.
Das Archiv der Jugendkulturen in Berlin sichert seit 1998 mit überwiegend ehrenamtlichem Engagement und wenig öffentlicher Förderung die Überlieferung der Jugendkulturen. Diese wichtige Arbeit wird in keinem anderen Archiv geleistet. Der Überlebenskampf des Hauses zur Fortführung dieses Teils der Identitätsbewahrung erfährt seit einiger Zeit zu Recht große Beachtung.
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Prof. Dr. Jürgen Terhag
Die Jugendkulturen sind längst erwachsen!
Trotzdem ist das Archiv der Jugendkulturen nötiger denn je zuvor.
Die Musik des vergangenen Jahrhunderts lässt sich beschreiben als eine permanente Folge von Jugendkulturen, die sich gegen Erwachsenenkulturen durchsetzen mussten, um dann – gegen Ende des Jahrhunderts immer flotter – selbst zu Erwachsenenkulturen zu werden.
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Dr. Nicolle Pfaff
Wer schon einmal versucht hat, sich über Skinheads, Gothic oder HipHop einen Überblick zu verschaffen, weiß, dass das schier unmöglich ist. Jugendkulturen sind zu schnell, zu vielfältig, zu bunt, um sie durch eine wissenschaftliche Recherche, einen Blick in Jugendmagazine oder gar durch einen Besuch auf einem wichtigen Szeneevent begreifen zu können.
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Carlo Kallen
Bin mit der Jugendkultur groß geworden, habe Punk, Gothic, Hardcore, vieles durchlebt. Und es lässt mich nicht los – ich trommele immer noch.
Prof. Dr. Joachim Kersten
Das Archiv ist eine Juwelenfundgrube (und dazu die einzige in Deutschland) für alle, die sich für Jugendkulturen, ihre Szenen und ihre Ausdrucksformen interessieren.
Weiterlesen: Prof. Dr. Joachim Kersten
Hansi Ruile, Augsburg
Als Privatmensch, aber auch als Leiter der Kulturhaus Kresslesmühle gGmbH und der Interkulturellen Akademie Augsburg unterstütze ich leidenschaftlich den "Umbau" des Archiv der Jugendkulturen in eine Stiftung, um dieser wichtigen Einrichtung Planungssicherheit für die Zukunft zu geben.
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